Neustadtwerke

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Wasserhärtebereiche

Wie hart ist unser Trinkwasser? Unser Trinkwasser enthält von Natur aus wertvolle Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium. Je nachdem, wie viele dieser Mineralstoffe enthalten sind, wird Wasser als weich, mittel oder hart bezeichnet.

Die Wasserhärte wird in Grad deutscher Härte (°dH) angegeben. Welcher Härtebereich für dich gilt, hängt davon ab, aus welchem Versorgungsgebiet dein Trinkwasser stammt.

Die drei Härtebereiche

Härtebereich

°dH

weich

weniger als 8,4 °dH

mittel

8,4 bis 14 °dH

hart

mehr als 14 °dH

Die Einteilung der Wasserhärte erfolgt nach den gesetzlichen Vorgaben des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG).

Härtebereiche im Versorgungsgebiet der Neustadtwerke

über 14° dH; mehr als 2,5 mmol/L Calciumcarbonat

  • Neustadt a.d. Aisch
  • Unterschweinach
  • Schauerheim
  • Hasenlohe
  • Ober- u. Unternesselbach
  • Weiherhof
  • Birkenfeld
  • Virnsbergerhaag
  • Kleinerlbach

8,4 bis 14° dH; 1,3 bis 2,5 mmol/L Calciumcarbonat

  • Schellert
  • Herrnneuses
  • Eggensee
  • Oberschweinach

WASSERQUALITÄT

„Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.“
- Thales von Milet, griechischer Philosoph

Eine wichtige Aufgabe der Neustadtwerke ist die Versorgung der Stadt Neustadt und der umliegenden Ortsteile mit dem Wohl wichtigsten Gut unserer Erde - frischem Trinkwasser.

Um unserer Verantwortung einer zuverlässigen Versorgung von fast 13.000 Einwohnern gerecht zu werden, haben wir unsere Ansprüche für eine einwandfreie Trinkwasserqualität auf ein Höchstmaß gestellt.

Eigenüberwachung der Trinkwasserversorgung

Betreiber von Wasserversorgungsanlagen sind zur Eigenüberwachung ihrer Einrichtungen verpflichtet. Die Eigenüberwachung soll die gesamte Wasserversorgungskette umfassen, also vom Grundwasser einschließlich dem Einzugs- und Wasserschutzgebiet bis über die Speicherung und die Verteilung bis zum Wasserzähler in der Kundenanlage.

Die Überwachung der Einrichtungen erstreckt sich dabei von der Erhaltung des einwandfreien technischen Zustandes der Anlagenteile über das Feststellen von auftretenden Veränderungen bis zum Aufzeichnen der Betriebsdaten.

Ziel ist es, Veränderungen in der Wasserbeschaffenheit frühzeitig zu erkennen, um bei Verschlechterungen durch geeignete Maßnahmen gegensteuern zu können und die Grundwasservorkommen für die Trinkwasserversorgung langfristig zu schützen.

Trinkwasserverordnung

Die chemische Wasserbeschaffenheit hängt hauptsächlich von der Art des Untergrunds ab, also vom Grundwasserleiter. Darüber hinaus wirken sich anthropogene Einflüsse wie zum Beispiel Einsatz von Pflanzen- und Düngeschutzmittel in der Landwirtschaft auf die Rohwasserbeschaffenheit aus. Neben der chemischen Wasserzusammensetzung spielt auch die hygienisch-mikrobiologische Wasserbeschaffenheit eine wichtige Rolle.

Die Anforderungen an Trinkwasser sind in der Trinkwasserverordnung geregelt. Die Trinkwasserverordnung gibt Grenzwerte vor, die an der Entnahmestelle eingehalten werden müssen. Demnach muss das Trinkwasser frei von Krankheitserregern sein und darf keine gesundheitsschädigenden Eigenschaften haben. Trinkwasser soll appetitlich sein und zum Genuss anregen. Es soll farblos, kühl, geruchlos und geschmacklich einwandfrei sein.

Die Qualität des Grundwassers kann durch menschliche Aktivitäten nachteilig beeinflusst werden.

Qualitätsmäßig sind im Grundwasser aktuell vor allem Belastungen mit Nitrat und Pflanzenschutzmittel durch diffuse Einträge vorwiegend aus dem Bereich der Landwirtschaft festzustellen.

Wie stark das Grundwasser durch Einträge belastet wird, hängt neben der Höhe der stofflichen Belastung von der Filterwirkung des schützenden Bodens ab.

Hohe Qualität aus dem Wasserhahn!

Wenn wir in Deutschland den Wasserhahn aufdrehen, erhalten wir frisches Trinkwasser in sehr guter Qualität.

Trinkwasser aus dem Hahn zählt in Deutschland zu den am strengsten und besten kontrollierten Lebensmitteln. Für kein anderes gibt es vergleichbar viele und strenge Grenzwerte, deren Einhaltung so häufig kontrolliert wird. Das belegt auch die Stiftung Warentest in ihrem "großen Wassercheck". Die Testauswertung zeigt: Leitungswasser ist von hoher Qualität und günstig. Auch das Umweltbundesamt und das Bundesgesundheitsministerium vergeben in ihren offiziellen Berichten regelmäßig die Note gut bis sehr gut für Leitungswasser. Das zeigt: Verbraucher können das von den Wasserversorgern gelieferte kühle Nass jederzeit und lebenslang ohne Bedenken trinken.

Verantwortung nur bis zum Wasserzähler

Wir liefern das Trinkwasser bis zur Hauptabsperrarmatur des Hausanschlusses. Nur bis zu diesem Punkt sind wir für die Qualität des Wassers verantwortlich. Für die Hausinstallationen (Rohrleitungen, Einbauten, Armaturen, Wasserhähne etc.) und deren gesundheitliche und technische Eignung zum Transport von Trinkwasser sind die Haus- und Wohnungseigentümer verantwortlich.